Teilnehmer : Uwe Röschke ( Guide ) / Stelvio - Uwe Ruf  / BMW 1000 CS

Gerhard Schmidt / Mille GT - Harald Seger BMW 1250 - Charli Griso 1100 

Text : Quelle Internet

  

Öhlermühle Titisee-Neustadt / OT Jostal

In die Zeit zurückreisen kann jedermann im Ortsteil Jostal der Stadt Titisee-Neustadt. Inmitten des Schwarzwaldes thront die Öhlermühle, die lange Zeit zum Mahlen von Getreide genutzt wurde. Doch eine Besonderheit der Mühle ist, dass sie auch eine Vorrichtung zum Pressen von Leinöl besitzt. Die Öhlermühle stammt aus dem Jahr 1772 und wurde umfassend restauriert. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Mühle noch bewohnt. Der Wohnteil besitzt noch eine echte Rauchküche, während die Mühle mit dem klassischen Mahlwerk, Walzenstuhl und vielem mehr ausgestattet ist. Präsentiert werden auch unzählige historische Geräte aus dem Haushalt. Am besten erreicht man die Öhlermühle im Zuge einer kleinen Wanderung, denn Parkplätze sind vor Ort sehr eingeschränkt. Doch einen Kilometer entfernt liegt eine Parkgelegenheit im Jostal, der als Basis benutzt werden kann. Machen Sie sich also auf den Weg und lassen Sie sich auf eine Zeitreise in die vorigen Jahrhunderte ein!

Ab dem 16. Jahrhundert etwa wurde den abgelegenen Schwarzwaldhöfen gegen Zinsabgaben das Mahlrecht zuerkannt. Denn diese einsam gelegenen Höfe waren vor allem in langen, harten Wintern tage- oder wochenlang von der Außenwelt abgeschnitten. Die Bewohner waren ganz auf sich gestellt. Die “Wälderleute” waren somit nicht – wie die Bauern des Altsiedellandes – an eine bestimmte Mühle.

Besichtigung und Kontakt. Die Öhlerhofmühle wird vom Schwarzwaldverein (Ortsgruppe Titisee) betreut und ist von Frühjahr bis Herbst jeden Sonntag geöffnet. Gruppen, die sich wochentags für eine Mühlenführung interessieren, können sich an den Hofbesitzer August Fürderer wenden, Telefon 07651-5483.

 

 

  

 

Öhlermühle 1772 Neustadt Jostal

Linachtalsperre und Kraftwerk (Vöhrenbach)

Linachtalsperre und dazugehöriges Kraftwerk stellen ein Technikmuseum der besonderen Art dar. Die Sperre wurde von 1922 bis 1925 erbaut und in den Jahren 2005 bis 2007 durch die Stadt Vöhrenbach saniert und reaktiviert. Sie ist die einzige in Eisenbeton hergestellte Gewölbe-Reihenstaumauer in Deutschland und somit ein Baukulturdenkmal von bundesweiter Bedeutung. Heute dient das Bauwerk mit dem aufgestauten See wieder der Erzeugung von umweltfreundlichem Strom und ist zu einer touristischen Attraktion geworden. Auf dem Wasserkraftlehrpfad zwischen Staumauer und Kraftwerk können sich BesucherInnen über Technik und Geschichte der Talsperre informieren. Bei Führungen im originalgetreu sanierten Jugendstil-Kraftwerkhaus können Interessierte miterleben, wie Elektrizität durch Wasserkraft entsteht.

Führungen zur Linachtalsperre und durch das Kraftwerksgebäude vermittelt das Hauptamt Vöhrenbach Frau Alexandra Zapf Telefon: 07727-501-114 E-Mail: zapf@voehrenbach.de